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„Kleiner Stern“ e. V. in Aktion

Info- und Verkaufsstände in der Region zugunsten des Bethlehemer Baby-Hospitals

Mit zahlreichen Aktionen, Informations- und Verkaufsständen ist der „Kleiner Stern“ e. V. in den kommenden Wochen in der Region unterwegs. Der gesamte Erlös der Verkaufsstände und darüber hinaus eingehende Spenden gehen ohne Abzüge und Umwege direkt an die Kinderhilfe Bethlehem und damit an das Caritas-Baby-Hospital in Bethlehem. Angeboten werden neben dem Kinderbüchlein mit der „Geschichte vom Kleinen Stern“ Olivenholzschnitzereien wie beispielsweise große und kleine Krippen, Figuren, Handschmeichler, Ornamente und einiges mehr direkt aus dem Heiligen Land. Am ersten Adventswochenende sind gleich drei Termine eingeplant:

Am 29. und 30. November sind die Vereinsmitglieder auf dem Nikolausmarkt der Mooslandschule in Ottersweier mit ihren Angeboten vertreten. Am Freitag ab 17.00 Uhr und am Samstag ab 15.00 Uhr bis jeweils 22.00 Uhr.

Am 30. November um 20:00 Uhr beteiligt sich der „Kleiner Stern“ beim Adventssingen der Kappelwindecker Pfarrgemeinde im dortigen Gemeindehaus und bietet hier zusätzlich zum üblichen Sortiment Weihnachtsgebäck an.

Am 1. Dezember kann man den Stand des Vereins in der Max-Grundig-Klinik auf der Bühlerhöhe zwischen 11:00 Uhr und 18:00 Uhr besuchen.

Am 6. Dezember beteiligen sich die „Kleinen Sterne“ am Adventsbazar am Nikolaustag im Bühler Krankenhaus (von 10.00 Uhr 17.00 Uhr).

Schließlich kann man vor und nach dem Friedenslicht-Gottesdienst (Beginn 19:00 Uhr) in der Kappelwindecker Pfarrkirche am 19. Dezember nochmals an einem Vereinsstand einkaufen.

Sicherlich wird man beim „Kleiner Stern“ e. V. fündig, wenn man auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist. Der in Bühl-Kappelwindeck ansässige Verein wurde im Jahr 2001 aus der Taufe gehoben und engagiert sich seitdem im mittelbadischen Raum. Der in der Satzung festgeschriebene Vereinszweck ist die Unterstützung des Caritas Baby Hospitals der Kinderhilfe Bethlehem und die Weitergabe von Informationen rund um diese Einrichtung. Das Hospital finanziert sich ausschließlich aus Spenden und ist die einzige Kleinkinderklinik im Westjordanland. In dieser Region leben rund 500.000 Kinder, für die das Hospital in Bethlehem damit die einzige Anlaufstelle darstellt. Die Kinderklinik versteht sich als Hoffnungsträgerin und Insel des Friedens für Kinder, Mütter und ihre Familien in einer politisch unsicheren Region. Im vergangenen Jahr wurden 53.000 Kinder behandelt, davon 48.146 in den ambulanten Sprechstunden und 4.652 mit einer mehrtägigen stationären Aufnahme. So viele wie nie zuvor. Alle Kinder erhalten Hilfe, unabhängig ihrer Herkunft und Religion. „Wir sind da“, das Leitwort der Kinderhilfe Bethlehem und des Caritas Baby Hospitals, ist Anspruch und Verpflichtung zugleich. Nur dank Spenden kann die Kinderhilfe Bethlehem ihre hoffnungsvolle Mission erfüllen und Kinderleben retten. Der „Kleiner Stern“ e. V. unterstützt das ganze Jahr über die Klinik mit seinen Aktionen und Veranstaltungen.


 

Mitgliederversammlung des Vereins „Kleiner Stern e.V.“

Großes Engagement für das Caritas-Baby-Hospital / Kontinuität im Vorstandsteam

Bühl-Kappelwindeck. Ein umfangreicher Rückblick auf das vergangene Jahr und Vorstandswahlen standen im Mittelpunkt der jährlichen Mitgliederversammlung des Vereins „Kleiner Stern“ e. V. Ein besonderer Akzent war in 2018 das Jahresmotto der Stadt Bühl „Meine Welt – Deine Welt – Eine Welt“, an dem sich der Verein zusammen mit allen Bühler Eine-Welt-Initiativen beteiligt hat. Der Rückblick der Vorsitzenden des Vereins, Daniela Weißmann, auf die Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr zeigte deutlich den Vereinszweck auf, das Engagement ganz dem Caritas-Baby-Hospital der Kinderhilfe Bethlehem zu widmen. Sie erstattete Bericht über die umfangreichen Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr. Die Flohmärkte, der Verkauf von Olivenholzschnitzereien und zahlreiche Aktionen in der Adventszeit sind feste Größen im Jahreslauf des Vereins. Besonders erinnerte sie an den Vortragsabend im Juni mit der Chefärztin des Hospitals Dr. Hiyam Marzouqa, der auf Initiative von Bürgermeister Wolfgang Jokerst zustande kam. Der Abend war teil des von der Stadt Bühl ausgerufenen Eine-Welt-Jahres und ergänzte den Veranstaltungskalender unter dem Motto „Meine Welt – Deine Welt – Eine Welt“. Auf sehr berührende Art schilderte Marzouqa, die für die medizinische Behandlung von derzeit jährlich rund 50.000 Babys und Kindern bis 14 Jahre verantwortlich ist, die aktuelle Situation im Hospital. Für rund 300.000 Familien des gesamten Westjordanlandes bedeutet die Kinderklink unverzichtbare Anlaufstelle für moderne, ambulante und stationäre Kinderheilkunde – unabhängig ihrer religiösen, nationalen oder sozialen Herkunft.

Auch an der Jubiläumsveranstaltung von fünf Bühler Initiativen nahmen die Mitglieder des Vereins teil, ebenso an der Zwetschgenfest-Matinee und am Festumzug, der auch ganz im Zeichen des Jahresmottos stand. Eine tolle Gelegenheit die Intention des „Kleinen Stern“ weiterzutragen. Weißmann bedankte sich im Rahmen ihres Rückblicks besonders bei Herrn Pfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold, der immer ein offenes Ohr für die Anliegen des Vereins hat und die Kirche und das Gemeindehaus in Kappelwindeck für viele Aktionen offenhält. Darüber hinaus bedankte sie sich bei allen Aktiven sowie Fördermitgliedern und allen Spendern und Gönnern des Vereins für die großartige Unterstützung. Sie rief nochmals in Erinnerung, dass das Caritas-Baby-Hospital sich fast ausschließlich durch Spenden finanziert. In ihrem ausführlichen Kassenbericht erläuterte Renate Wendling die finanzielle Lage des Vereins. Durch verschiedene Aktionen wie den Verkauf des Büchleins „Die Geschichte vom Kleinen Stern“, Olivenholz und den Einnahmen durch die Flohmärkte, Spenden und Mitgliedsbeiträgen konnten im letzten Vereinsjahr 17.000,00 Euro an die Kinderhilfe Bethlehem überwiesen werden. Seit Bestehen des Vereins, also seit dem Jahr 2001, konnte laut Wendling die beachtliche Summe von 230.692,25 Euro an die Kinderhilfe Bethlehem weitergeleitet werden. Isolde König und Theresia Huber, die zuvor die Kasse geprüft hatten, bescheinigten Wendling eine einwandfreie Kassenführung. Auf Antrag von Stadtpfarrer Geistlicher Rat Hermann Bechtold, der sich erfreut über die durchweg positiven Berichte zeigte, wurde der gesamte Vorstand entlastet. Anschließend leitete Pastoralreferent Heribert Scherer die Wahlen zum Vorstand. Alle Vorstandsmitglieder kandidierten erneut. Gewählt wurden Daniela Weißmann zur ersten Vorsitzenden, Monika Schemel als deren Stellvertreterin. Renate Wendling führt weiterhin die Kasse und Waltraud Oelmann fungiert als Schriftführerin. Scherer erinnerte in seinen Worten an das Jahresmotto der Seelsorgeeinheit Bühl/Vimbuch, dass auch gut zur segensreichen Arbeit des Vereins passe: „Die Freude an Gott ist unsere Kraft!“. Abschließend gab Weißmann einige Termine für das Jahr 2019 bekannt. Die beliebten Flohmärkte auf dem Bühler Europaplatz finden am 6. April und 14. September statt, am 29. September findet ein Benefizkonzert in der Pfarrkirche St. Maria in Kappelwindeck statt, dessen musikalischer Leiter erneut Klaus-Martin Kühn ist. Fortgeführt werden auch die erfolgreichen Aktionen in der Adventszeit.

Bericht von Marc Vollmer, 05.02.2019


Info- und Verkaufsstände in der Region zugunsten des Bethlehemer Baby-Hospitals

In der bevorstehenden Adventszeit ist der „Kleiner Stern“ e. V.“ wieder in der Region präsent. Mit Verkaufs- und Informationsständen machen die Vereinsmitglieder auf ihr Anliegen aufmerksam. Der gesamte Erlös der Aktionen und darüber hinaus eingehende Spenden gehen ohne Abzüge und Umwege direkt an die Kinderhilfe Bethlehem und damit an das Caritas-Baby-Hospital in Bethlehem. Am 22. November ist der Verein beim Basar in der Stadtklinik Baden-Baden zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr vertreten. Angeboten werden neben dem Kinderbüchlein mit der „Geschichte vom Kleinen Stern“ Olivenholzschnitzereien wie beispielsweise große und kleine Krippen, Figuren, Handschmeichler, Ornamente und einiges mehr direkt aus dem Heiligen Land.

Am ersten Adventswochenende sind gleich drei Termine eingeplant: Am 1. Dezember um 20.00 Uhr beteiligt sich der „Kleiner Stern“ beim Adventssingen der Kappelwindecker Pfarrgemeinde im dortigen Gemeindehaus und bietet hier zusätzlich zum üblichen Sortiment Weihnachtsgebäck an. Am 2. Dezember kann man den Stand des Vereins in der Max-Grundig-Klinik auf der Bühlerhöhe zwischen 11.00 Uhr und 18.00 Uhr besuchen. Am 30. November und 1. Dezember sind die Vereinsmitglieder auf dem Nikolausmarkt der Mooslandschule in Ottersweier mit ihren Angeboten vertreten (Freitag 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr und Samstag 15.00 Uhr bis 22.00 Uhr) und am 6. Dezember beim Adventsbasar am Nikolaustag im Bühler Krankenhaus von 11.00 Uhr 17.00 Uhr. Zum ersten Mal ist der „Kleine Stern“ e. V. am Adventsmarkt in Bühl mit dabei. Am Stand der Bühler Eine-Welt-Initiativen sind die Vereinsmitglieder am 18. Dezember von 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr präsent. Schließlich kann man vor und nach dem Friedenslicht-Gottesdienst in der Kappelwindecker Pfarrkirche am 20. Dezember nochmals an einem Vereinsstand einkaufen. Beginn des Gottesdienstes ist um 19.00 Uhr. Sicherlich wird man beim „Kleiner Stern“ e. V. fündig, wenn man auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist.

Der in Bühl-Kappelwindeck ansässige Verein wurde im Jahr 2001 aus der Taufe gehoben und engagiert sich seitdem im mittelbadischen Raum. Der in der Satzung festgeschriebene Vereinszweck ist die Unterstützung des Caritas Baby Hospitals der Kinderhilfe Bethlehem und die Weitergabe von Informationen rund um diese Einrichtung. Die Türen des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem stehen tagtäglich seit 66 Jahren al

len Kindern des gesamten Westjordanlandes und deren Familien offen. Ungeachtet der nationalen, religiösen und wirtschaftlichen Herkunft der Eltern wird ein modernes medizinisches und psychosoziales Behandlungsangebot allen Kindern zur Verfügung gestellt. Derzeit rund 50.000 Mal im Jahr. Es gehört zum Klinikkonzept, dass Mütter möglichst

eng in ambulante und stationäre Behandlungen ihrer Kinder einbezogen werden. Daher bedeutet das Caritas Baby Hospital für rund 300.000 Familien des Westjordanlandes sowohl unverzichtbare Anlaufstelle als auch ein Zeichen verlässlicher Gegenwart und hoffnungsvoller Zukunft. Mitten im Nahostkonflikt. „Wir sind da“, das Leitwort der Kinderhilfe Bethlehem und des Caritas Baby Hospitals, ist Anspruch und Verpflichtung zugleich.

Nur dank Spenden kann die Kinderhilfe Bethlehem ihre hoffnungsvolle Mission erfüllen, das Hospital betreiben und so Kinderleben retten. Der „Kleiner Stern“ e. V. unterstützt das ganze Jahr über die Klinik mit seinen Aktionen und Veranstaltungen.

 


Dr. Hiyam Marzouqa, Chefärztin des Caritas Baby Hospitals, berichtet über Aktuelles aus der Kinderklinik in Bethlehem und über die Situation im Westjordanland.

Am Freitag, 8. Juni 2018, 19:30 Uhr, spricht Dr. Hiyam Marzouqa im Rahmen der städtischen Veranstaltungsreihe zum Jahresmotto “Meine Welt – Deine Welt – Eine Welt” im Rechtecksaal des Bürgerhauses Neuer Markt in Bühl.

Gesundheit und Geborgenheit im Caritas Baby Hospital – Tag für Tag

Die Türen des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem stehen tagtäglich seit 66 Jahren allen Kindern des gesamten Westjordanlandes und deren Familien offen. Ungeachtet der nationalen, religiösen und wirtschaftlichen Herkunft der Eltern wird ein modernes medizinisches und psychosoziales Behandlungsangebot allen Kindern zur Verfügung gestellt. Derzeit rund

50.000 Mal im Jahr. Es gehört zum Klinikkonzept, dass Mütter möglichst eng in ambulante und stationäre Behandlungen ihrer Kinder einbezogen werden. Daher bedeutet das Caritas Baby Hospital für rund 300.000 Familien des Westjordanlandes sowohl unverzichtbare Anlaufstelle als auch ein Zeichen verlässlicher Gegenwart und hoffnungsvoller Zukunft. Mitten im Nahostkonflikt.

Finanziert und betrieben wird das Caritas Baby Hospital in Bethlehem von dem internationalen, christlichen Hilfswerk Kinderhilfe Bethlehem. Nur dank Spenden können die Klinikmitarbeitenden in Bethlehem tagtäglich ihr Versprechen einlösen: Wir sind da.

Kurzportrait Dr. Hiyam Marzouqa

Als Chefärztin des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem zeichnet Dr. Hiyam Marzouqa verantwortlich für die medizinische Behandlung von derzeit jährlich rund 50.000 Babys und Kindern bis 14 Jahre. Für rund 300.000 Familien des gesamten Westjordanlandes bedeutet die Kinderklink unverzichtbare Anlaufstelle für moderne, ambulante und stationäre Kinderheilkunde – unabhängig ihrer religiösen, nationalen oder sozialen Herkunft.

Veranstalter: Stadt Bühl in Kooperation mit dem „Kleiner Stern“ e. V.

 

 

 


 

„Kleiner Stern“ e. V. in Aktion

Info- und Verkaufsstände in der Region zugunsten des Bethlehemer Baby-Hospitals

In den kommenden Tagen und Wochen ist der „Kleiner Stern“ e. V. wieder bei zahlreichen Veranstaltungen präsent. Mit Informations- und Verkaufsständen präsentiert sich der Verein und informiert über die Arbeit des Caritas-Baby-Hospitals der Kinderhilfe in Bethlehem. Im Angebot sind neben dem Kinderbüchlein mit der „Geschichte vom Kleinen Stern“ Olivenholzschnitzereien wie beispielsweise große und kleine Krippen, Figuren, Handschmeichler, Ornamente und einiges mehr direkt aus dem Heiligen Land. Am ersten Adventswochenende sind die Vereinsmitglieder bei drei Veranstaltungen anzutreffen:

Am 1. Dezember 2017 von 17.00 Uhr bis 22.00 Uhr und am 2. Dezember von 15:00 Uhr bis 22:00 Uhr auf dem Nikolausmarkt der Mooslandschule in Ottersweier. Ebenfalls am 2. Dezember beteiligt sich der „Kleine Stern“ um 20:00 Uhr beim Adventssingen der Kappelwindecker Pfarrgemeinde im dortigen Gemeindehaus und bietet hier zusätzlich zum üblichen Sortiment Weihnachtsgebäck an. Am ersten Adventssonntag, 3. Dezember, präsentiert sich der „Kleine Stern“ mit einem Stand in der Max-Grundig-Klinik auf der Bühlerhöhe zwischen 11:00 Uhr und 18:00 Uhr. Am 6. Dezember, ist der Verein beim Nikolausbasar im Krankenhaus Bühl vom 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr vertreten, am 7. Dezember zwischen 9.00 Uhr und 18.00 Uhr mit einem Stand in der Stadtklinik Baden-Baden. Schließlich kann man vor und nach dem Friedenslicht-Gottesdienst (Beginn 19:00 Uhr) in der Kappelwindecker Pfarrkirche am 21. Dezember nochmals an einem Vereinsstand einkaufen. Sicherlich wird man beim „Kleiner Stern“ e. V. fündig, wenn man auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk ist.

Der in Bühl-Kappelwindeck ansässige Verein wurde vor 16 Jahren aus der Taufe gehoben und engagiert sich seitdem im mittelbadischen Raum. Der in der Satzung festgeschriebene Vereinszweck ist die Unterstützung des Caritas Baby Hospitals der Kinderhilfe Bethlehem und die Weitergabe von Informationen rund um diese Einrichtung. Das Hospital ist die einzige Kleinkinderklinik im Westjordanland. In dieser Region leben rund 500.000 Kinder, für die das Hospital in Bethlehem damit die einzige Anlaufstelle darstellt. Die Kinderklinik versteht sich als Hoffnungsträgerin und Insel des Friedens für Kinder, Mütter und ihre Familien in einer politisch unsicheren Region.

Im Caritas Baby Hospital in Bethlehem wurden im vergangenen Jahr 46.000 Kinder behandelt – so viele Patienten wie noch nie in der über 60-jährigen Geschichte des spendenfinanzierten Krankenhauses. Alle Kinder erhalten Hilfe, unabhängig ihrer Herkunft und Religion. „Wir sind da“, das Leitwort der Kinderhilfe Bethlehem und des Caritas Baby Hospitals, ist Anspruch und Verpflichtung zugleich. Nur dank Spenden kann die Kinderhilfe Bethlehem ihre hoffnungsvolle Mission erfüllen und Kinderleben retten. Der „Kleiner Stern“ e. V. unterstützt das ganze Jahr über die Klinik mit seinen Aktionen und Veranstaltungen.

 


 

Musik für kleine Patienten in Bethlehem

Wunderbares Benefizkonzert unter der Ägide des Vereins „Kleiner Stern“ in der Pfarrkirche St. Maria

Bühl (kkö). Die Benefizkonzerte für das „Caritas Baby Hospital Bethlehem“ haben Tradition: Auf ihre Anfänge vor 20 Jahren blickte die Vorsitzende des veranstaltenden Vereins „Kleiner Stern“, Daniela Weißmann, am Sonntag, 8. Oktober 2017 in der gut besetzten Pfarrkirche St. Maria zurück. Vorausgegangen war die Begrüßung durch Pfarrer Hermann Bechtold. Unter der künstlerischen Leitung von Klaus-Martin Kühn, so Weißmann, werde liebevoll ausgesuchte Musik zu hören sein, gewidmet den kleinen Patienten des Hospitals. Sie verlas ein Grußwort des Freiburger Erzbischofs Stephan Burger, Protektor des Hospitals, der von seinem jüngsten Besuch berichtet: „Wer Gelegenheit hat, die Arbeit des Hospitals kennenzulernen, wird verändert und nachdenklich von dort weggehen“, schreibt er, und verweist darauf, wie der Kampf des Personals um die Gesundheit der Kinder etwa durch Wegsperren, Kontrollen und politische Machtkämpfe erschwert wird. Trotz der Herausforderungen gelinge im einzigen auf Kleinkinder spezialisierten Krankenhaus in den palästinensischen Gebieten die Zusammenarbeit von Christen und Muslimen „auf der Grundlage von Toleranz und Nächstenliebe“. Der Glaube sei stete Quelle der Hoffnung und der Lebenskraft.


Auf wundersame Weise entwickelt sich das Konzert zu einer Art Spiegel dieser Worte: Aus der Musik spricht besagte Hoffnung und Lebenskraft mit einer Eindringlichkeit, die den sakralen Raum geradezu mit Wärme erfüllt. Den Auftakt macht eine Mozart-Sonate in D-Dur zu vier Händen am Flügel, es musizieren Kühn und Magdalena Wolff. Einfühlsam, virtuos und homogen gestalten die Pianisten die Sonate, die nur im Andante ernst und getragen, besonders im abschließenden Allegro molto aber in Mozartscher Verspieltheit daherkommt. In Bachs „Mein gläubiges Herze“ aus der Pfingstkantate erklingt zum ersten Mal der glockenreine Sopran von Francesca Pospisil: Sie singt mit faszinierender Kraft und Innigkeit. Ihre wandlungsfähige Stimme beschert ergreifende Momente; begleitet von Kühn, wird diese im Verlauf des Abends auch in Werken von Händel, Mozart und von Flotow mal heiter, vorwitzig und leicht, mal sanft und zart erklingen, in Schuberts „Der Hirt auf dem Felsen“ schließlich im exzellent dargebotenen, von emotionalen Wechseln geprägten Zwiegespräch mit der Klarinette (Elisa Zimpfer). Auch die Pianisten konzertieren solistisch: Kühn spielt das berühmte Andante aus dem Klavierkonzert Nr. 21 C—Dur von Mozart; es fließt melodisch, die Interpretation wirkt so mühelos wie ausdrucksstark. Wolff wiederum widmet sich sensibel und souverän der Aria aus den Goldberg-Variationen. Drei Brahms-Walzer nach Liebesliedern spielen die beiden erneut vierhändig - romantisch, tänzerisch, schlichtweg wunderschön.


Eine Überraschung erweitert das Programm: Die erst achtjährige Olivia Benz singt zu Ehren der Kinder im Heiligen Land und des Vereins „Kleiner Stern“ im Duo mit ihrer Mutter Ankica den Abendsegen aus der Humperdinck-Oper „Hänsel und Gretel“; es folgt das Schlaflied „Guten Abend, gut‘ Nacht“ von Johannes Brahms, bei dem sich Vater Patrick hinzugesellt. Als das zarte und doch intonationssichere Stimmchen Olivias in der Kirche aufblüht (und während das Kind immer wieder den Blickkontakt mit der Mutter sucht), wird es beinahe unwirklich still, bevor die berührende Musik verklingt und Applaus aufbrandet. Olivia mutet an wie ein „kleiner Stern“, der das „leuchtende“ Konzert zusätzlich überstrahlt. Nicht nur für das Mädchen selbst dürfte dieser Konzertabend unvergesslich bleiben.